“Ich muss mal wieder was schreiben“, denke ich mir ständig. Aber irgendwie fehlt mir einfach die Lust. Ich sehe nicht viel Sinn darin, ständig meine Mecker-Arien vom Stapel zu lassen. Zudem ist die “Konkurrenz” im letzten Jahr – lobenwerter Weise – gewachsen. Und als alter Neue-Medien-Schlaumeier halte ich sowieso nichts davon, das wiederzukäuen, was an anderer Stelle schon mehrfach breit getreten wurde. Kurzum: Es fehlt mir einem inhaltlichen Gesamtkonzept. Und ich muss dazu ehrlich gestehen: Die Suche dannach betreibe ich auch nur mit gefühlten 1% meiner maximal verfügbaren Energie. Denn als entscheidener Faktor hat sich erwiesen: Mir fehlt einfach die Zeit. Die Zeit für alles! Ich bin momentan durch meinen coolen, neuen Job zeitlich stark eingebunden. Das “raubt” mir auch natürlich die Zeit für andere private … *räusper* Projekte. Dieses Blog steht somit nicht allein an letzter Stelle.
Aber genug Gelaber für dieses Mal. Ich hatte gerade die Gelegenheit, über Umwege mal wieder auf Rotbarts Blog vorbei zu schauen. Er hat was erstellt, was ich auch schon immer mal machen wollte: Eine TV-taugliche Aufstellung unseres aktuellen Kaders.
FSV-Kader 2011/2012
via schwarblauesbornheim.wordpress.com
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Ich möchte diesen erneuten großen Umbruch nicht ausschweifend kommentieren, denn scheinbar gehört es bei uns mittlerweile zur Normalität. Ich finde es gut, dass wir junge, aufstrebende Talente verpflichten, die sich als solche aber noch beweisen müssen. Wenn wir uns mittelfristig in Liga 2 etablieren, stehe ich dem als Geschäftsmodell grundsätzlich positiv gegenüber. Denn mal ganz ehrlich: Über Zuschauereinnahmen werden wir uns in der nahen Zukunft wohl eher weniger finanzieren können. Diesen Umstand können wir auch kurzfristig nicht ändern – es ist ein langer Weg dorthin. Der ist einfach – aber nicht leicht. Daher müssen wir erst mal damit umgehen und uns anderweitig orientieren. Wir werden wohl die nächsten paar Jahre immer wieder von Saison zu Saison einen mehr oder weniger großen Umbruch hinnehmen müssen. Fussball ist ein schnelles Geschäft.
Das Management muss aber darauf achten, dass wir nicht irgendwann auf einmal schnell leer gekauft werden. Aus alten zeiten erinnere ich mich da noch an z.B. Hansa Rostock, die größen wie zum Beispiel “Paule” Beinlich, Gerald Asamoah Sergej Barberez (korrigiert dank des Hinweises eines freundlichen Lesers, Victor Agali passt aber nicht so ganz in diese Reihe
) oder Olivier Neuville heran gezüchtet bzw. in die Bundesliga importiert haben. Oder eben auch 1860 München, die das in jüngerer Vergangenheit genau so gehandhabt hatten, aber auch ziemlich schnell den Ausverkauf zuließen und sportlich mit leeren Händen dastanden. Da müssen wir eben acht geben.
Besonders schmerzlich finde ich den Weggang von Sascha Mölders. Nicht nur sportlich, sondern auch einfach vom Typen her. “Ick find’ den dufte.” möcht ich fast sagen. Warum? Kann ich nicht genau benennen, er ist mir einfach sympathisch.
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