Für das gestrige Spiel in Duisburg gab es wieder einmal viele (lobende) Presseberichte. Mittlerweile scheint sich dies in allen Verlagshäusern hier in Frankfurt etabliert zu haben – die Sportreporter sind scheinbar also auch nur vom Erfolg der Mannschaft getrieben. Auch wenn diejenigen einer regionalen Rundfunkanstalt hier eine Ausnahme bilden wollen. Damit ihr nicht überall rumsurfen müsst, hier das wichtigste in Kürze.
Der hessische Rundfunk mag zwar mit der Präsenz des FSV auf den eigenen TV- und Rundfunk-Sendeplätzen geizen, beschäftigt die Onlineredaktion aber dennoch nicht zu knapp:
Jetzt wird’s langsam unheimlich: Der FSV Frankfurt hat seinen Höhenflug in der 2. Liga am Freitagabend auch beim MSV Duisburg fortgesetzt. In Bornheim darf nun sogar von der Fußball-Bundesliga geträumt werden.
via hr-online.de
Ich glaube, der einzige Ort, wo derzeit ernshaft von einem Bundesliga-Aufstieg unserer Jungs geträumt wird, ist wohl der riesige graue Betonklotz an der Adickesallee. Denn kicker-online dämpft die Euphorie der Stunde, und attestiert uns vielmehr einen “glücklichen” Sieg:
In einer gutklassigen und unterhaltsamen Partie entführte das spielerisch überzeugende Frankfurt in Duisburg glücklich alle Punkte. Nach starker Anfangsphase der Hessen drehte der MSV auf, der FSV aber noch vor der Pause nach Rückstand das Spiel. Im zweiten Durchgang wurde der Sturmlauf der “Zebras”, denen zudem ein Elfmeter verweigert wurde, nicht von Erfolg gekrönt, ehe die Hessen eine der wenigen Chancen zur Entscheidung nutzten.
[...]
Mit zehn Punkten aus den letzten drei Partien hat sich der FSV an die Spitzengruppe herangepirscht und liegt nur noch einen Zähler hinter Duisburg in Lauerstellung auf Platz vier.
via kicker-online.de
“Glück und Zauberfußball! FSV erledigt Zebras 3:1!” tönt der Blog-O von bornheim.net-Macher Axel. Er sah die Partie ein wenig subjektiver, als die Autoren des Fussball-Magazins:
Augen- und Fernsehzeugen kamen in den Genuß einer hochklassigen Zweitligapartie mit einem verdienten Sieger, der läuferisch, spielerisch und kämpferisch zu überzeugen wusste und das Spiel schon frühzeitig(er) für sich hätte entscheiden können. Der erneut überragende Patric Klandt, etwas Glück bei einem nicht gegebenen Elfmeter und eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung sicherten letztendlich den Erfolg vor knapp 100 mitgereisten Fans.
via block-o.de
Rundschau-Sportreporter Jörg Hanau glänzt im bornheimer-hang.de mit vielen O-Tönen. Sowohl hier, als auch in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau lobt er unseren Keeper Klandt.
Nach dem Wechsel drückten die Duisburger. Trotz Einbahnstraßenfußballs blieb Ihnen Zählbares jedoch verwehrt. Das lag vor allem am erneut erstklassigen Frankfurter Keeper Patric Klandt, aber auch am schwachen Schiedsrichter Christian Schössling, der einen klaren Elfer – Gledson fällte Sahan im Strafraum (80.) – nicht gab. Statt das 2:2 zu erzielen, fing sich der MSV den entscheidenden Konter ein, den Mike Wunderlich mit einem abgefälschten Schuss zum 3:1-Endstand (85.) abschloss. „Das Glück“, sagte Boysen, „war am Ende gleich zweimal auf unserer Seite“.
via fr-online.de
Die Frankfurter Neue Presse war ebenfalls doppelt fleissig und schrieb gleich zwei online-Artikel über das Spiel. Zum einen bescheinigen sie uns ein “Bestehen mit Auszeichnung” der von Manager Reisig ins Spiel gebrachten Reifeprüfung, zum anderen schulen sie die Spieler des FSV zu Wildtier-Zähmern um.
Die Bornheimer bestimmten bei eisigen Temperaturen zunächst das Spiel und zeigten trotz des schwer bespielbaren Rasens, der leicht gefroren war, phasenweise brillanten Kombinationsfußball, der auch fast zur Frankfurter Führung geführt hätte.
via fnp.de
Lob kommt auch aus einem Redaktionshaus auf der anderen Mainseite:
Als „Reifeprüfung“ hatte FSV-Boss Bernd Reisig das Spiel beim Aufstiegsanwärter bezeichnet. Der FSV hat diese Prüfung mit Glanz und Gloria bestanden.
via op-online.de
Last but not least bringt Rotbart das Spiel wieder einmal gekonnt auf den Punkt:
90 Minuten plus Halbzeitpause in der Kälte gestanden und dafür wahrlich fürstlich entlohnt worden.Danke Jungs – Hell yeah!
via schwarzblauesbornheim.wordpress.com
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