Schweinerei im Stadtwald

Ich gebe es ja zu: Manchmal schaue ich gerne nach drüben in den Stadtwald und beobachte, was die schwarz-weiß-roten so treiben. In Konni Winklers Twitterfeed stieß ich auf dieses “Viral” einer Adlerfraktion, die für die Reise nach Kaiserslautern mobilisieren soll.

Pfalzüberfall 2010 – Lauternschweine vs. Eintracht Frankfurt (17.10.)auf YouTube

Den Film an sich finde ich sehr liebevoll gemacht. Ich kann mir vorstellen, wie viel Arbeit und wie viel Liebe zum Detail da drin steckt.

Unter’m Strich finde ich den Film aber total ekelhaft. Nicht nur wegen dem Blut und dem abgehakten Schweinskopf, auch von der Sache her. Und dabei lasse ich mal die handwerkstechnischen Fehler ausser Acht. Denn selbst wenn die Subtext-”Message“, die damit transportiert werden soll, vollkommen unklar ist, verbindet er doch ganz großartig zwei Dinge: Ekel und Abscheu mit der Eintracht.

Der Film wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Ich kann mir aus Blut, Schwein und Eintracht-Adler sehr viel lustige Kombinationen basteln, aber keine endet bei etwas auch nur halbwegs Positivem für die Eintrach und deren Fans. Ich traue dem verallgemeinerten Stadtwald-Pilgerer fast jeden erdenklichen geistigen Unfug zu, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das die Aussageabsicht des Absenders/Urhebers dieses Filmchens ist. Von daher ist das nicht nur ein Schuß ins eigene Knie, sondern der Nachweis für eine erfolgreiche Hirnamputation.

Schade, das denen da drüben nichts Gescheites mehr einfällt, das sich oberhalb der Gürtellinie bewegt. So erfüllen sie lediglich nur noch die Anti-Vorbild-Funktion: “So wie die will ich niemals werden!

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Über Robert

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