Nach dem Spiel gegen Duisburg

Was war das wieder für ein Wochenende! Der Sonntag begann für mich schon in aller Frühe, woltle ich doch eigentlich noch ein Stündchen joggen gehen. Als um 7 Uhr der Wecker schrillte, dachte ich mir aber: Nee, geht mal gaaaaaaaaar nicht, drehte mich wieder um und genoß noch 2 Stündchen einen halb-schlummernden, halb-wachen Schlaf.
Um neun also aus dem Bett, irgendwie noch ein bischen verkatert, dabei hatte ich die Geburtstagsfete am Vorabend zeitig und kaum alkoholisiert verlassen – da ich ja vorrausschauend auf das erste Ligaspiel und der ziemlich bescheidenen Anstoßzeit einen ziemlich vollen Terminkalender hatte.
Das Wetter am Morgen war so, wie es der vorige Nachmittag andeutete: grau in grau. Wohlweislich habe ich mir meine tolle Funktionsjacke und einen Knirpsi eingepackt – auf keinen Fall ungeschützt im strömenden Regen stehen, war mein einziger Gedanke. Morgens um elf, noch ein wenig bematscht konnte ich ja nicht ahnen, dass ich später doch eine Sonnenbrille brauchen würde.
Auf dem Weg ins Stadion dann noch ein Bierchen gezischt, war auch ganz nett. Als ich dann an der Hauptwache umgestiegen bin in die U-Bahn fiel mir auf: ui, hast ja noch gar nix gegessen! Aber kein Problem: gibt ja leckere Frikadellenbrötchen.
Gegen halb eins – also etwa eine Stunde vor Anstoß – war ich dann am Bornheimer Hang. Check in war voll easy, der kleine Schirm gab keinen Anlaß zur Beanstantung und auch das “Karten Abreissen” hat super funktioniert. Morgens hatte ich noch überlegt, ob es clever wäre, die Dauerkarte in so eine durchsichtige Plastik-Karten-Hülle von einem Messe-Namens-Umhängeschildchen zu packen, da so ein Lesegerät ja sehr sensibel sein kann.
Die Stunde Wartezeit habe ich dann gut oben auf dem Platz hinter dem Block mit essen, trinken und ein wenig geschnacke mit Bekannten rum gekriegt.
Das Spiel war so lala. Ich fand es schon deutlich besser, als vergangene Woche gegen Gladbach. Vor allen Dingen das zusammenspiel zwischen Coulibaly bzw. Kujabi und Ross hat mir sehr gut gefallen. Dafür war Gledson eine vollkommene Schwachstelle – immerhin hat er zweimal den Sandro Wagner passieren lassen. Moki war auch noch nicht so ganz auf der Höhe des Geschehens. Insgesamt geht der 1:2-Erfolg für die Duisburger in Ordnung. Sie standen hinten einfach sicherer und unser Angriff war einfach zu schwach um die Hintermannschaft und den Keeper zu schlagen. Es hat mich gefreut, dass wir im Gegensatz zum Spiel gegen Gladbach ein paar mehr als nur zwei oder drei Angriffe im ganzen Spiel hatten. An der Verwertung und der Cleverness sollte aber noch geübt werden.
Apropos üben: Die beiden großen Fanclub-Gruppen SB79 und Senseless Crew haben sich dieses mal endlich doch hinter das Tor gestellt. Fand ich eine prima Sache, so kam auch ein bischen was rüber. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Gesangsaktionen bis richtig weit rüber in Richtung Haupttribüne gingen. Klar waren wir noch gegen die 1.000 Duisburger (give or take 200) unterlegen. Aber wenn von uns erst mal so viele zu Auswärtsspielen reisen, können wir auch am Hang sehr viel mehr Druck von den Rängen erzeugen. Komisch fand ich, dass der Capo in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr auftauchte. Dadurch waren die Aktionen gerade in dieser wichtigen Spielphasse unkoordiniert und konfus. Nun ja, das ist ja nichts, was man nicht verbessern könnte. In meinen Augen war es aber schon deutlich besser als zuletzt gegen Gladbach.
Nach dem Spiel war ich noch im Schöneberger, endlich frühstücken. War total lecker, gab auch noch ein, zwei Bierchen dazu. Das Wetter lud ja ein, auf der Bernemer Kerb ein wenig spazieren zu gehen, aber am Turmplatz im Bierzelt mit eben jener Musik fühlte ich mich aufgrund meines Alters deplaziert. Also bin ich dann in den Yachtclub gegangen und habe schön – wie es sich als Norddeutscher gebührt – auf dem Wasser ein “Feierabend”bierchen genossen :-)
Was mich immer wieder überrascht und begeistert ist: egal wohin man geht, man wird andauernd angesprochen. “wie habt ihr denn gespielt?”, “Wie war die Stimmung?”, usw. Finde ich schon bemerkenswert, dass schwarz-blau doch ziemlich genau mit Frankfurt assoziiert wird und sich viele Leute dafür mittlerweile scheinbar interessieren.
Das wichtige ist jetzt aber trotzdem: Spiel abhaken und auf Fürth konzentrieren. Der FSV hat in den letzten drei Saisons alle Auftaktspiele in der Liga verloren – aber letztendlich doch erfolgreich abgeschlossen (Aufstieg in die Regionalliga Süd 2007, Aufstieg in die 2. Bundesliga 2008, Klassenerhalt 2009). Die aktuelle Saison hat noch 33 Spiele – das sind noch 99 Punkte. Wenn wir im Schnitt pro Spiel einen Punkt holen, könnte es für den Klassenerhalt reichen.

Was war das wieder für ein Wochenende! Der Sonntag begann für mich schon in aller Frühe, woltle ich doch eigentlich noch ein Stündchen joggen gehen. Als um 7 Uhr der Wecker schrillte, dachte ich mir aber: Nee, geht mal gaaaaaaaaar nicht, drehte mich wieder um und genoß noch 2 Stündchen einen halb-schlummernden, halb-wachen Schlaf.

Um neun also aus dem Bett, irgendwie noch ein bischen verkatert, dabei hatte ich die Geburtstagsfete am Vorabend zeitig und kaum alkoholisiert verlassen – da ich ja vorrausschauend auf das erste Ligaspiel und der ziemlich bescheidenen Anstoßzeit einen ziemlich vollen Terminkalender hatte.

Das Wetter am Morgen war so, wie es der vorige Nachmittag andeutete: grau in grau. Wohlweislich habe ich mir meine tolle Funktionsjacke und einen Knirpsi eingepackt – auf keinen Fall ungeschützt im strömenden Regen stehen, war mein einziger Gedanke. Morgens um elf, noch ein wenig bematscht konnte ich ja nicht ahnen, dass ich später doch eine Sonnenbrille brauchen würde.

Auf dem Weg ins Stadion dann noch ein Bierchen gezischt, war auch ganz nett. Als ich dann an der Hauptwache umgestiegen bin in die U-Bahn fiel mir auf: ui, hast ja noch gar nix gegessen! Aber kein Problem: gibt ja leckere Frikadellenbrötchen.

Gegen halb eins – also etwa eine Stunde vor Anstoß – war ich dann am Bornheimer Hang. Check in war voll easy, der kleine Schirm gab keinen Anlaß zur Beanstantung und auch das “Karten Abreissen” hat super funktioniert. Morgens hatte ich noch überlegt, ob es clever wäre, die Dauerkarte in so eine durchsichtige Plastik-Karten-Hülle von einem Messe-Namens-Umhängeschildchen zu packen, da so ein Lesegerät ja sehr sensibel sein kann.

Die Stunde Wartezeit habe ich dann gut oben auf dem Platz hinter dem Block mit essen, trinken und ein wenig geschnacke mit Bekannten rum gekriegt. In der Sonne ist es dort echt gemütlich! Der Platz erinnert mich immer ein bischen an die Strandpromenade, wo ich früher wohnte – nur ohne Meer im Hintergrund ;-)

Das Spiel war so lala. Ich fand es schon deutlich besser, als vergangene Woche gegen Gladbach und hatte aber auch nicht das Gefühl, dass Duisburg eine absolute Übermacht darstellte. Vor allen Dingen das zusammenspiel zwischen Coulibaly bzw. Kujabi und Ross hat mir sehr gut gefallen. Dafür war Gledson eine vollkommene Schwachstelle – immerhin hat er zweimal den Sandro Wagner passieren lassen. Moki war auch noch nicht so ganz auf der Höhe des Geschehens. Insgesamt geht der 1:2-Erfolg für die Duisburger in Ordnung. Sie standen hinten einfach sicherer und unser Angriff war einfach zu schwach um die Hintermannschaft und den Keeper zu schlagen. Es hat mich gefreut, dass wir im Gegensatz zum Spiel gegen Gladbach ein paar mehr als nur zwei oder drei Angriffe im ganzen Spiel hatten. An der Verwertung und der Cleverness sollte aber noch geübt werden.

Apropos üben: Die beiden großen Fanclub-Gruppen SB79 und Senseless Crew haben sich dieses mal endlich doch hinter das Tor gestellt. Fand ich eine prima Sache, so kam auch ein bischen was rüber. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Gesangsaktionen bis richtig weit rüber in Richtung Haupttribüne gingen. Klar waren wir noch gegen die 1.000 Duisburger (give or take 200) unterlegen. Aber wenn von uns erst mal so viele zu Auswärtsspielen reisen, können wir auch am Hang sehr viel mehr Druck von den Rängen erzeugen. Komisch fand ich, dass der Capo in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr auftauchte. Dadurch waren die Aktionen gerade in dieser wichtigen Spielphasse unkoordiniert und konfus. Nun ja, das ist ja nichts, was man nicht verbessern könnte. In meinen Augen war es aber schon deutlich besser als zuletzt gegen Gladbach.

Nach dem Spiel war ich noch im Schöneberger, endlich frühstücken. War total lecker, gab auch noch ein, zwei Bierchen dazu. Das Wetter lud ja ein, auf der Bernemer Kerb ein wenig spazieren zu gehen, aber am Turmplatz im Bierzelt mit eben jener Musik fühlte ich mich aufgrund meines Alters deplaziert. Also bin ich dann in den Yachtclub gegangen und habe schön – wie es sich als Norddeutscher gebührt – auf dem Wasser ein “Feierabend”bierchen genossen :-)

Was mich immer wieder überrascht und begeistert ist: egal wohin man geht, man wird andauernd angesprochen. “Wie habt ihr denn gespielt?“, “Wie war die Stimmung?“, usw. Finde ich schon bemerkenswert, dass schwarz-blau doch ziemlich treffsicher mit Frankfurt assoziiert wird und sich viele Leute dafür mittlerweile interessieren.

Das wichtige ist jetzt aber trotzdem: Spiel abhaken und auf Fürth konzentrieren. Der FSV hat in den letzten drei Saisons alle Auftaktspiele in der Liga verloren – aber letztendlich doch erfolgreich abgeschlossen (Aufstieg in die Regionalliga Süd 2007, Aufstieg in die 2. Bundesliga 2008, Klassenerhalt 2009). Die aktuelle Saison hat noch 33 Spiele – das sind noch 99 Punkte. Wenn wir im Schnitt pro Spiel einen Punkt holen, könnte es für den Klassenerhalt reichen.

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Über Robert

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